DRSS – Nr.41 bis Nr.60

17. August 2010

Was bisher von Nr.1 bis Nr.40 geschah – Zusammenfassung:

Birgit zieht mit ihrem Haflinger-Wallach “Burschi” in den Stall Heikmann ein. Dort lernt sie zwei Einsteller kennen: Bernd, der irgendwie immer aus dem Nichts aufzutauchen scheint, einen wunderschönen Rappwallach reitet und Ulrike, die Birgit nicht sonderlich sympathisch findet. Erschrocken und beunruhigt zugleich ist Birgit jedoch, als sie feststellt, dass ihre ehemalige Freundin Christina ebenfalls ihr Pferd im Stall Heikmann stehen hat. Erinnerungen an unschöne Zeiten kommen wieder hoch: Ein totes Pferd und sie selbst unter Verdacht… Birgit sieht, dass Christina sie beim Training mit ihrem Reitlehrer Björn Hausner beobachtet… Bernd bringt durch süffisante Bemerkungen Birgits Gefühlleben durcheinander. Sie weiß immer noch nicht, wie sie ihn einordnen soll und plötzlich überlegt sie sogar, ob sie in ihren Reitlehrer Björn Hausner verliebt ist. Christina spielt ein für Birgit undurchschaubares Spiel. Von Ulrike erfährt sie, dass Christina jetzt Unterricht bei Björn Hausner nimmt. Birgit ist entsetzt. Sie erfährt auch von Romana, einer Freundin Christinas, die Ulrike als ihre Untertanin bezeichnet. Durch Björn Hausner weiß Birgit, dass beide, sie selbst und Christina, sich auf dem gleichen Turnier messen werden. Alles scheint sich noch einmal zu wiederholen. Christina macht gegenüber Björn Hausner Andeutungen, dass sie und Birgit sich von früher kennen und sie, was vorgefallen ist, vergessen könnte. Als Björn Hausner dazu Näheres von Birgit erfahren möchte, schweigt diese sich jedoch aus. Zuhause trifft Birgit eine schwerwiegende Entscheidung. Diesmal wird sie nicht davonlaufen. Diesmal nimmt sie den Kampf mit Christina auf.

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Nr. 41

„Ich muss schon sagen, ich habe noch nie einen so gut ausgebildeten Haflinger gesehen. Hast Du den selber ausgebildet?“ Bernd ritt mit seinem Wallach neben Birgit.

„Danke für das Kompliment.“ Erwiderte Birgit. „Überwiegend habe ich ihn tatsächlich selbst ausgebildet. Aber ich hatte natürlich meistens Trainer. Wenn keiner von unten guckt, schleichen sich nur Fehler ein, finde ich. Aber er war nie in Beritt oder so etwas.“

„Toll.“ Meinte Bernd und das klang ehrlich. „Sag mal, hast Du vielleicht Lust, morgen mit mir auszureiten? Black Fever ist draußen nicht gerade das ruhigste Pferd. Würde ihm bestimmt gut tun, wenn er eine ausgeglichene Begleitung hätte.“

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Nr. 42

„Oh – ja. Im Prinzip schon. Wann hattest Du denn gedacht, auszureiten?“

Wie wärs mit später Vormittag? So Halb Zwölf?“

„Ja, nicht schlecht. Dann kann ich noch schnell vorher meinen Samstagseinkauf machen.“

„Dito.“ Bernd lachte.

„Sag mal. Wie alt ist Black Fever eigentlich?“

„Sechs.“

„Oh, so jung noch.“ Erwiderte sie nur.

„Hattest Du ihn älter geschätzt?“ fragte Bernd.

„Na ja, er ist ja dressurmäßig schon ziemlich weit. Vielleicht ein wenig zu weit? Ich finde ja, dass man jungen Pferden mehr Zeit lassen sollte bei der Ausbildung.“ Birgit versuchte in Bernds Gesicht zu lesen, wie er diese Kritik aufnahm.

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Nr. 43

Er sah etwas nachdenklich aus. Dann meinte er: „Also ich finde das eigentlich ganz normal. Auf den Turnieren gibt es massenhaft Pferde in seinem Alter und mit dem gleichen Ausbildungsstand -  manche sogar noch weiter.“

„Ja, ich weiß. Aber nur, weil die Mehrheit etwas tut, muss es ja nicht richtig sein.“ Birgit hatte das sehr freundlich gesagt und lächelte Bernd an. Sie wollte ihn mit ihren pferdefreundlichen Ansichten nicht gleich verschrecken oder überfordern.

„Ja, das ist allerdings wahr.“ Bernd zog die Abschwitzdecke vom Rücken seines Pferdes hinter dem Sattel, legte sie vorsichtig, um Black Fever nicht zu erschrecken, über den Zaun, der den Reitplatz umrandete, und trabte mit einem „Na dann tschüß.“ an.  Birgit saß ab und führte Burschi, irgendwie zufrieden, zum Stall.

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Nr. 44

In der Stalltür stand Ulrike und schaute sie vielsagend an. „Na, ging er gut heute?“ fragte sie mit Blick auf Burschi.

„Ja. Aber eigentlich geht er immer gut, finde ich. Und wenn nicht, liegt es meistens an mir.“ Birgit lachte.

„So locker sieht das auch nicht jeder.“ Meinte Ulrike. „Du, ich wollte Dich fragen, ob Du nicht Lust hättest, morgen mit mir auszureiten.“ Birgit sah sie belustigt an: „Das ist ja witzig. Gerade hat mich Bernd das Gleiche gefragt. Aber, wenn es ihn nicht stört, dann können wir doch zu dritt ausreiten.“ Schlug sie nun vor.

„Oh nein. Vielen Dank. Mit dem reite ich nicht noch mal aus.“ Kam es spontan von Ulrike.

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Nr. 45

„Verstehst Du Dich nicht mit Bernd?“

„Nein, nein, nicht wegen Bernd. Wegen Black Fever. Ich bin einmal mit Bernd ausgeritten. Dieses Pferd ist total durchgeknallt. Meiner ist durchgegangen. Keiner im Stall geht mehr mit Black Fever raus. Wenn Du einen guten Rat möchtest: Reite lieber nicht mit Bernd aus.“

„Vielen Dank für den Tipp, aber ich habe keine Angst. Ich habe vollstes Vertrauen zu Burschi. Der ist mir noch nie durchgegangen. Vielleicht tut es Black Fever ja gut, mal ein ruhiges Pferd an seiner Seite zu haben.“ Birgit streichelte Burschi über die Stirn.

„Na, Du musst es ja wissen. Aber sag hinterher nicht, ich hätte Dich nicht gewarnt.“ Ulrike lachte zwar, sah aber gleichzeitig auch besorgt aus.

„Mach ich nicht!“ rief Birgit fröhlich und führte Burschi zum Putzplatz. Jetzt wurde es ja wirklich interessant hier, dachte Birgit.

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Nr. 46

„Viel Spaß Euch!“ Ulrike sah Birgit und Bernd nach, wie sie im Schritt den Feldweg in Richtung Wald entlang ritten.  Birgit ritt Burschi mit durchhängenden Zügeln und hielt ihr Gesicht genießerisch in die Sonne. Bernd hatte die Zügel aufgenommen und Black Fever warf mehrmals den Kopf nach oben, um ihn danach wieder mit einem Ruck nach unten zu nehmen, so dass er seinem Reiter die Zügel fast aus der Hand riss.

Birgit schaute zur Seite und meinte: „Hat es einen besonderen Grund, dass Du ihn so kurz hältst?“

„Wenn Du ihm die Zügel hingibst, trabt er sofort an und dabei bleibt es nicht. Er trabt dann immer schneller und am Ende rast er mit dir im Galopp durch den Wald und ist nicht mehr zurück zu halten.“ Bernd machte ein bedauerndes Gesicht.

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Nr. 47

„Macht er das auch, wenn er ein ruhiges Pferd neben sich hat, das nicht mitläuft, wenn er antrabt?“ fragte Birgit.

„Das habe ich, ehrlich gesagt, noch nie probiert, aber bist Du Dir ganz sicher, dass sich Burschi nicht anstecken lassen würde?“

„Ja, ziemlich. Wenn Du magst, probier’s ruhig mal.“

Bernd ließ langsam die Zügel länger und genau wie er vorhergesagt hatte, trabte Black Fever an. Bernd nahm die Zügel wieder auf, parierte seinen Rappen durch zum Schritt und wartete dann auf Birgit und Burschi.

„Siehst Du – genau wie ich es gesagt habe. Das hat keinen Sinn.“ Bernd ritt nun wieder neben Birgit.

Wegen eines technischen Problems fiel die Freitagsfolge aus. Sorry! Nun gehts weiter.

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Nr. 48

„Von mir aus, probiere es ruhig mehrmals. Ich meine, wenn er das immer so gemacht hat bisher, dann brauchst Du vielleicht ein paar Versuche, hm?“ Birgit sah Bernd aufmunternd an.

„O.k., versuchen wir’s noch mal.“ Bernd ließ wieder die Zügel länger und wieder trabte der Schwarze an. Nach dem fünften Versuch jedoch blieb Black Fever plötzlich im Schritt. Bernd sah Birgit mit großen Augen an und wagte nicht zu sprechen, um die Gelassenheit des Pferdes nicht zu stören. Auch Birgit sagte kein Wort, sondern nickte Bernd nur anerkennend zu. Ein paar mal verfiel Black Fever noch in seine alte Angewohnheit, aber Bernd musste dann nur noch die Zügel annehmen und sofort wechselte das Pferd wieder in den Schritt.

„He,“ flüsterte Bernd nun, „so entspannt bin ich mit ihm noch nie ausgeritten. Danke. Das war echt hilfreich.“

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Nr. 49

Birgit lächelte nur. Sie freute sich. Zum einen, dass sie Bernd hatte helfen können, aber zum anderen auch, weil sie damit dem Pferd etwas Gutes getan hatte. Endlich war mal diese unangenehme Spannung aus Black Fever heraus…

So ritten Bernd und Birgit schweigend nebeneinander her, genossen die Luft, den Duft der Kiefern, die ihren Weg säumten, und die warme Sonne. Nur hin und wieder warfen sie sich lächelnd einen Blick zu.

Sie waren vielleicht gerade eine halbe Stunde unterwegs und Birgit überlegte gerade, ob sie es jetzt langsam wagen könnten, anzutraben, als sie urplötzlich donnerndes Hufgetrappel hinter sich vernahm.

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Nr. 50

Bevor sie einen Ton sagen konnte, machte Black Fever einen Satz und galoppierte in irrsinnigem Tempo davon. Birgit nahm blitzschnell die Zügel auf und wendete Burschi, so dass sie den galoppierenden Pferden entgegen sahen. Burschi tänzelte. Es waren mindestens sechs Reiter, die da im hohen Tempo herankamen. Birgit winkte, um der Gruppe damit ein Zeichen zu geben, durchzuparieren, aber diese nahmen überhaupt keine Notiz davon. Ohne auch nur ansatzweise das Tempo herunter zu nehmen, donnerten sie an Birgit vorbei und johlten.

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Nr. 51

Burschi, sonst die Ruhe selbst, hüpfte und sprang auf der Stelle herum und beruhigte sich erst wieder, nachdem von der Reitergruppe nichts mehr zu hören und zu sehen war. Endlich kam Birgit dazu, zu überlegen, was sie jetzt am besten tun sollte. Sie entschied sich dafür, im langsamen Trab in die Richtung zu reiten, in der Bernd und Black Fever verschwunden waren. Immer wieder rief sie Bernds Namen, aber weder erhielt sie eine Antwort, noch sah sie irgendwo eine Spur von den Beiden.

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Nr. 52

Nach einer Stunde entschloss sie sich, nach Hause zurück zu reiten. Sie machte sich große Sorgen und irgendwie hatte sie auch ein schlechtes Gewissen. Schließlich war das mit den langen Zügeln auf ihrem Mist gewachsen. Mit aufgenommenen Zügeln hätte Bernd Black Fever vielleicht halten können… . Aber andererseits – die Reitergruppe hatte gegen die Regeln verstoßen, sich ganz und gar unmöglich verhalten. Wegen solcher Reitrowdies konnten doch in Zukunft nicht alle mit kurz aufgenommenen Zügeln durchs Gelände zuckeln. Das konnte doch nicht wahr sein!

Birgit war so in Gedanken versunken, dass sie Black Fever erst bemerkte, als sie schon fast gegen ihn geritten wäre.

Liebe DRSS-Fans! Tagelang hatte ich keinen Internet-Zugang. Anbieter hatte da wohl ein größeres Problem. Hoffen wir, dass wir nun für längerer Zeit von solchen Ausfällen verschont bleiben. Jetzt geht es aber weiter. Und zur Entschädigung gibt es gleich zwei Folgen. :-) Viel Spaß!


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Nr. 53

„Black Fever!“ rief sie überrascht und schlug sich sofort mit der linken Hand auf den Mund, weil das Pferd zusammenzuckte. Der Rappe war schweißnass und atmete heftig. Bei jedem Geräusch fuhr er zusammen, drehte sich herum und blies laut Luft durch die Nase.

Birgit saß ab und versuchte ihn mit ihrer Stimme zu beruhigen. So konnte sie ihm immer näher kommen, bis sie schließlich den am Boden liegenden Zügel greifen konnte. Black Fever machte einen Satz zurück, doch Birgit hielt die Zügel fest in der Hand und sprach pausenlos mit dunkler Stimme ruhig auf das Tier ein.

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Nr. 54

Endlich war sie ihm so nahe, dass sie ihn langsam mit der Hand berühren konnte. Zuerst zuckte er noch zurück, aber ganz, ganz langsam ließ er die Berührungen geschehen und atmete langsamer. Das Pferd beruhigte sich.

Birgit überlegte, was sie jetzt am Besten machen sollte. Würde der Rappe wieder Angst bekommen, wenn sie nach Bernd rief? Sie versuchte es. Zunächst in normaler Lautstärke, dann immer lauter  rief sie Bernds Namen, den Weg weitergehend, links und rechts ein Pferd an der Hand.

„Ja! Hier bin ich! Birgit! Hier!“

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Nr. 55

„Gott sei Dank!“ entfuhr es Birgit. „Wo? Bitte ruf’ weiter!“ forderte sie den Gestürzten auf.

„Hier ist ein Holunderbusch – in voller Blüte! Der einzige weit und breit. Siehst Du ihn?!“ rief Bernd und man hörte den Schmerz aus seiner Stimme heraus.

„Ja!“ antwortete Birgit. „Ich sehe ihn! Gleich bin ich bei Dir!“  Vor ihr lag dichtes, hohes Himbeergestrüpp. Da würde sie mit zwei Pferden nie durchkommen. Sie holte ihr Wanderreithalfter heraus, schickte kurz ein Dankesgebet nach oben, dass sie es in der Tasche hatte, streifte es Burschi über den Kopf und band ihn dann an einem Baum fest. Dann kämpfte sie sich mit Black Fever zu Bernd durch.

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Nr. 56

„Wie geht es Dir. Bist Du verletzt?“ Birgit hatte sich zu Bernd herabgebückt und beobachtete gleichzeitig sehr genau, was das Pferd tat. Sie befürchtete, dass es in seiner Aufregung auf Bernd treten könnte.

„Oh, Du hast Black Fever eingefangen. Gott sei Dank!“

„Bist Du verletzt?“ wiederholte Birgit ihre Frage.

„Ich glaube, ich bin mit meinem Steißbein auf eine Wurzel oder einen Stein gefallen. Tut ganz schön weh.“

„Kannst Du aufstehen? Wäre gut. Ich habe nämlich keinen Handyempfang hier. Du vielleicht? Dann könnten wir Hilfe holen.“

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Nr. 57

Bernd holte sein Handy heraus und schüttelte den Kopf. „Nein, ich auch nicht. Na, dann wollen wir mal einen Versuch wagen.“ Er stützt sich auf Birgit und als er einen Ast zu fassen bekam, zog er sich unter Stöhnen daran hoch. Black Fever machte diese Aktion Angst. Er machte einen Satz zurück, zog Birgit ein paar Schritte mit und brachte damit Bernd, der sich an ihr festgehalten hatte, beinahe in Straucheln. Gegen ihre Gewohnheit wurde Birgit jetzt ungeduldig: „Oh Pferd – jetzt krieg Dich bitte mal wieder ein. Ich habe hier gerade noch ein paar Probleme mehr.“

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Nr. 58

Dann bemerkte sie selbst, was sie da gerade gesagt hatte und entschuldigte sich bei dem Tier: Schon gut, Black Fever. Vergiss es. Beruhige Dich nur wieder.“

Dann fuhr sie an Bernd gewandt fort: „Kannst Du gehen?“

„Ich werde es versuchen.“  Antwortete er mit schmerzverzerrtem Gesicht. „So viele Möglichkeiten habe ich ja nicht.“

„Wenn es gar nicht geht, musst Du hier bleiben und ich hole Hilfe.“ Schlug Birgit vor.

„Nee, nee – wenn wir ganz langsam gehen, krieg ich das hin, glaub’ich.“

Hallo liebe DRSS-Fans! DRSS macht eine kreative Sommerpause bis Mitte Juli.

Bis dahin wünschen Euch Birgit, Bernd und Co. fröhliche Sommerwochen!

Sorry, sorry, sorry! Die Pause wurde etwas länger, aber bald geht es wirklich weiter. Birgit, Bernd und Co. stehen schon in den Startlöchern, um bald wieder auf meiner Homepage ihr Un-Wesen zu treiben. :-)

Drei mal werden wir noch wach, heissa, dann ist wieder DRSS-Tag. Am Montag 16.08.2010 geht es weiter!

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Nr. 59

Es war schon erstaunlich, wie lang ein Weg sein  konnte, den man reitend gerade in einer knappen halben Stunde zurückgelegt hatte. Noch langsamer gestaltete sich der Rückweg natürlich durch Bernd, der immer wieder einmal eine Pause benötigte und insgesamt nur langsam gehen konnte.

Aber endlich, endlich konnten sie ihren Stall in der Ferne sehen und das gab noch einmal einen Schub an Kraft, um das Ziel zu erreichen.

DRSS – Die-Reit-Stall-Soap

Nr. 60

Wenn sie gedacht hatten, dass bereits eine Traube von Miteinstellern am Stall auf sie warten würde, so hatten sie sich gründlich getäuscht.

Erst in der Stallgasse begegneten sie Ulrike und die bemerkte dann auch, dass mit Birgit und Bernd etwas nicht stimmte.

„Ist was passiert?“ Fragte sie und betrachtete vor allem Bernd, der da die Stallgasse entlang  humpelte.

„Ja,“ antwortete der, „aber nicht so schlimm.“

„Na ja,“ fiel  Birgit Bernd ins Wort und sah ihn fragend an. Dann fuhr sie an Ulrike gewandt fort: „Wir sind einer wilden Horde von Reitern begegnet, die wohl die einfachsten Reitregeln nicht kannten oder sich einen Dreck um sie scheren! Die sind von hinten angaloppiert gekommen und haben nicht einmal den Versuch gemacht, durchzuparieren. Da ist Black Fever natürlich abgegangen und selbst Burschi ist ordentlich aus seiner Ruhe gebracht worden – und das soll schon was heißen.“